Die Rasse

Die Rasse

Was der Deutsche Schäferhund überall auf der Welt für die Polizei, die Zoll- und Grenzschutzorgane ist, das ist der Schwarze (Russische) Terrier für die Rote Armee: ein universeller Diensthund, eigens für diesen Zweck gezüchtet.

In den vierziger Jahren wünschte die Rote Armee in der UdSSR, dass man Zugang zu einer eigenen Gebrauchshunderasse hätte, und der staatliche Zwinger „Roter Stern“ begann mit einem Zuchtprogramm, welches sowjetische Kynologen entworfen hatten.

Das Zuchtziel war ein großer, massiver, robuster, temperamentvoller und arbeitswilliger Hund, vielseitig verwendbar, der sich sehr wohl den großen

Was der Deutsche Schäferhund überall auf der Welt für die Polizei, die Zoll- und Grenzschutzorgane ist, das ist der Schwarze (Russische) Terrier für die Rote Armee: ein universeller Diensthund, eigens für diesen Zweck gezüchtet.

In den vierziger Jahren wünschte die Rote Armee in der UdSSR, dass man Zugang zu einer eigenen Gebrauchshunderasse hätte, und der staatliche Zwinger „Roter Stern“ begann mit einem Zuchtprogramm, welches sowjetische Kynologen entworfen hatten.

Das Zuchtziel war ein großer, massiver, robuster, temperamentvoller und arbeitswilliger Hund, vielseitig verwendbar, der sich sehr wohl den großen

klimatischen Unterschieden des großen Landes anzupassen vermochte.Der Schwarze (Russische) Terrier ist sehr klug, sehr gelehrig und in den rechten Händen ein Hund, der große Leistungen vollbringen kann. Mit Kadavergehorsam kommt man bei Ihm freilich nicht weit. Ein Zwingerhund ist er ebenfalls nicht. Er braucht den Herrn oder die Frau, die Nähe des Menschen, die Familie, die Meute.

Er wurde nicht auf Schönheit gezüchtet, was aber nicht heißen soll, dass er aussehen kann wie er will. Der staatliche Zwinger „Roter Stern“legte stets Wert auf gute Resultate, deshalb wurden Qualitätswelpen an ausgesuchte Leute des Diensthundeklubs „Dosaaf“ zur Weiterzucht abgegeben. Der „Dosaaf“besteht aus Freiwilligen zur Unterstützung der Armee, der Luftwaffe und der Marine. Der Vorstand dieses Klubs besteht ausschließlich aus Militärpersonen. Doch das nur nebenbei.

Die Rasse wurde auch außerhalb der UdSSR populär. Nach Schweden und Finnland kamen vereinzelte Hunde Anfang der siebziger Jahre, nach Deutschland ab 1982. In die Schweiz kam der Schwarze (Russische) Terrier 1987, 1988 folgten sieben weitere Hunde;vier kamen direkt aus der UdSSR, drei aus Deutschland und einer aus Finnland.Oftmals fragen Leute, ob der Schwarze (Russische) Terrier bösartig oder aggressiv sei. Das ist er aber nicht und darf es als Gebrauchshund auch nicht sein. Was er macht und soll ist: Warnen, wenn er Unbekannten begegnet, nicht lauthals, sondern mit Brummen und Knurren soll der den Entgegenkommenden warnen. „Bis hierher und nicht weiter, ich will wissen, wer du bist.“

Der Schwarze (Russische) Terrier ist kein Schosshündchen, seiner Größe nach nicht und seinem Verhalten ebenfalls nicht. Er hat Temperament und er will, dass man Ihn respektiert. Aber wer will das nicht !? Er vereint viele gute Eigenschaften anderer Gebrauchshunderassen und Hirtenhunderassen in sich. In den rechten Händen, bei Menschen, die ihm Verständnis entgegenbringen und die mit ihm arbeiten und ihn führen, ist er ein Hund, der zu hervorragenden Leistungen fähig ist und vielseitig eingesetzt werden kann.

Gekürzte Abschrift aus dem Buch:
Unsere Terrier „Ein Rassekompendium“